Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Unternehmer bestehen auf 75-igen Ausgleich für hohen Strompreis

| aktualisiert am 30.12.21 um 17:57
Foto: BGNES

Die von der Regierung aufgrund der hohen Strompreise vorgeschlagene Entschädigung für Unternehmen ist unzureichend und könnte zu einem starken Wirtschaftsrückgang, zu Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen führen. Das erklärten Vertreter der Arbeitgeberverbände bei einem Treffen mit Präsident Rumen Radew. Ihrer Ansicht nach macht die vorgeschlagene Ausgleichsobergrenze von 30 Prozent der Differenz zwischen dem tatsächlichen Marktpreis für Strom im jeweiligen Monat und dem Strompreis für Haushaltskunden, über den die Regierung ein Moratorium verhängt hat, die Maßnahme unwirksam. Deshalb bestehen die Unternehmen auf eine Entschädigung in Höhe von 75 Prozent.

Präsident Radew rief zu schnellen und verantwortungsvollen Handlungen auf, um die Folgen der Krise mit den Energiepreisen zu neutralisieren, da die Energie die Grundlage der Entwicklung einer jeder Wirtschaft bildet. Davon hänge unmittelbar auch die Eindämmung der Inflation und die Verbesserung des Lebensstandards der Bürger ab.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Zweitgrößtes Wärmekraftwerk verschiebt Entlassungen

Bulgariens zweitgrößtes kohlebetriebene Wärmekraftwerk “ContourGlobal Maritsa East 3“ wird seine Mitarbeiter vorerst behalten. Das teilte sein Exekutivdirektor Wassil Schtonow dem BNR Stara Sagora mit. Heute sollte das private Unternehmen,..

veröffentlicht am 01.04.25 um 17:57

Teilweiser Ausnahmezustand am Strand von Warna wegen Heizölverschmutzung

Wegen eines Heizölunfalls im Schwarzen Meer, der die Küste und den Strand der Zweiten und Dritten Buna erreicht hat, gilt in der Gemeinde Warna bis zum 6. April ein teilweiser Ausnahmezustand.  Die Quelle der Verschmutzung ist unbekannt. Die ersten..

veröffentlicht am 01.04.25 um 15:41
Beim Dorf Lokorsko, 17. Februar 2023

Schleuser werden sich vor Gericht für Tod von 18 Migranten verantworten

Die Sofioter Staatsanwaltschaft hat fünf Mitglieder einer organisierten kriminellen Schleusergruppe wegen dem Tod von 18 afghanischen Bürgern vor Gericht gestellt, teilte die Institution mit. Der Fall datiert auf den 17. Februar 2023 zurück,..

veröffentlicht am 01.04.25 um 14:25