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21 Jahre seit der Tragödie am Fluss Lim, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen

Foto: BGNES

Heute ist der 21. Jahrestag seit der Tragödie am Fluss Lim an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen.

Am 4. April 2004 befand sich eine Gruppe von 34 Schülern und 16 Erwachsenen aus Swischtow auf dem Rückweg von einem Ausflug in Dubrovnik, als der Fahrer gegen 22.00 Uhr in einer Kurve einer Bergstraße die Kontrolle verlor und der Bus in das Flussbett stürzte.

Heute gedenken Verwandte und Freunde der umgekommenen Kinder.

Die Eltern der Opfer sagten, sie hätten jahrelang für eine Änderung der Rechtsvorschriften für den nächtlichen Kindertransport gekämpft. Die damals getroffenen Maßnahmen seien aber nur vorübergehend gewesen und es habe keine wirkliche Veränderung gegeben.

Kein einziger Politiker ist auf den Friedhof von Swischtow gekommen, um den 12 Engeln von Lim zu gedenken, berichtete die BNR-Korrespondentin Sdrawka Masljankowa.

Die Eltern werden am 10. und 11. April zum Unfallort reisen, um Blumen an der Gedenkstätte an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro niederzulegen.




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