Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat einen Waffenstillstand entlang der Front in der Ukraine von 12:00 Uhr OEZ heute bis 24:00 Uhr am 7. Januar angeordnet, teilte die russische Militärverwaltung mit, zitiert von TASS. „Da viele orthodoxe Bürger in den Kriegsgebieten leben, fordern wir die ukrainische Seite auf, ihnen die Möglichkeit zu geben, zu Heiligabend und Christi Geburt an den Gottesdiensten teilzunehmen“, forderte Putin in einem von ihm unterzeichneten Dokument.
In seiner Abendansprache sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj: „Sie wollen Weihnachten als Vorwand nutzen, um die Bewegung unserer Truppen im Donbas für eine Weile zu stoppen und in der Zwischenzeit Ausrüstung, Munition und mobilisiertes Militär näher an unsere Stellungen zu bringen. Das wird zu einer weiteren Erhöhung der Verluste führen. Die ganze Welt weiß, dass der Kreml die Pause im Krieg nutzt, um ihn mit neuen Kräften fortzusetzen.“ Mykhailo Podolyak, einer der Berater des ukrainischen Präsidenten, bezeichnete den angekündigten Waffenstillstand anlässlich des orthodoxen Weihnachtsfestes als „Heuchelei“ und „Propagandageste“ und beschuldigte Moskau, Zeit gewinnen zu wollen, berichtete Reuters. „Russland muss die besetzten Gebiete verlassen und nur dann wird es einen vorübergehenden Waffenstillstand geben“, betonte er auf Twitter. „Putin war bereit, am 25. Dezember und am Neujahrstag Krankenhäuser, Kindergärten und Kirchen zu beschießen“, kommentierte Joe Biden seinerseits die Anordnung Putins und deutete an, dass der russische Präsident versuche, eine Verschnaufpause in seiner Kriegsführung einzulegen.
Deutschland werde den USA folgen und der Ukraine das Patriot-Raketenabwehrsystem liefern, informierten Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden in einer gemeinsamen Erklärung. Die Vereinigten Staaten bereiten eine neue Militärhilfe für Kiew im Wert von 2,85 Milliarden US-Dollar vor - die bisher größte Lieferung militärischer Ausrüstung. Frankreich wird seinerseits leichte Panzerwagen Kiew zur Verfügung stellen.
Das erste Misstrauensvotum gegen das Kabinett von Rossen Scheljaskow ist erwartungsgemäß fehlgeschlagen. 150 Abgeordnete lehnten das Misstrauensvotum ab, das von den Parlamentsfraktion der Parteien „Wasraschdane“, METSCH und „Welitschie“..
Sofia feiert heute 146 Jahre seit seiner Ernennung zur Hauptstadt Bulgariens. Auf Vorschlag des Historikers, Wissenschaftlers und Staatsmannes Prof. Marin Drinow wählte die verfassunggebende Volksversammlung in der alten Hauptstadt Weliko..
Die Heizölverschmutzung zwischen der zweiten und dritten Buna in Warna ist beseitigt, im Meerwasser befinden sich keine Ölprodukte mehr. Das belegen die Ergebnisse einer Inspektion der im Auftrag des Regionalgouverneurs eingesetzten..
Heute ist der 21. Jahrestag seit der Tragödie am Fluss Lim an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen...
Am Samstag sind keine Wetteränderungen in Sicht. Es bleibt wechselhaft bewölkt, vielerorts wird es regnen und es weht ein mäßiger West-Nordwest-Wind...
Der bulgarische Präsident Rumen Radew und der jordanische König Abdullah II. sind Gastgeber eines Gipfeltreffens des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt..