Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Parlament entscheidet über Militärhilfe für Ukraine

Dimitar Stojanow
Foto: BGNES

Bulgarien ist ein souveräner Staat und setzt die Beschlüsse des Parlaments um. Mit diesen Worten kommentierte der geschäftsführende Verteidigungsminister Dimitar Stojanow die Äußerungen seines lettischen Amtskollegen Artis Pabriks, wonach die Weigerung Sofias, Waffen an die Ukraine zu liefern, an Verrat grenze.

„Es gibt einen Beschluss der 47. Volksversammlung über die zu gewährenden Hilfen und wir halten uns strikt an die Beschlüsse des Parlaments. Ich habe nicht die Gewohnheit, ausländische Politiker zu kritisieren, aber ich möchte sagen, dass Bulgarien eine souveräne Republik ist und seine Entscheidungen im Land selbst trifft und nicht in einer baltischen Hauptstadt oder anderswo“, erklärte der Minister bei der Abschlussfeier der neuen Klasse an der Militärakademie.

Stojanow betonte, dass in der gegenwärtigen Situation Waffenlieferungen an die Ukraine erst dann erfolgen sollten, nachdem geprüft wurde, ob das die Verteidigungsfähigkeit der bulgarischen Armee nicht beeinträchtigen würde.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

König Abdullah II. von Jordanien und Präsident Rumen Radew

Sofia ist Gastgeber des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan

Der bulgarische Präsident Rumen Radew und der jordanische König Abdullah II. sind Gastgeber eines Gipfeltreffens des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan. Daran nehmen fast 30 Delegationen unter der Leitung von Staatschefs,..

veröffentlicht am 05.04.25 um 09:15

Wetteraussichten für Samstag, den 5. April

Am Samstag sind keine Wetteränderungen in Sicht. Es bleibt wechselhaft bewölkt, vielerorts wird es regnen und es weht ein mäßiger West-Nordwest-Wind. Die Höchsttemperaturen erreichen 14 bis 19°C, in Sofia 15°C. An der Schwarzmeerküste wird es..

veröffentlicht am 04.04.25 um 19:45

21 Jahre seit der Tragödie am Fluss Lim, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen

Heute ist der 21. Jahrestag seit der Tragödie am Fluss Lim an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen. Am 4. April 2004 befand sich eine Gruppe von 34 Schülern und 16 Erwachsenen aus Swischtow..

veröffentlicht am 04.04.25 um 17:55