Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Ex-Umweltministerin vermutet Vertuschung von Tatsachen

Foto: Ani Petrowa

Zwei Ministerien tragen die Hauptschuld an den Überschwemmungen aufgrund von Nachlässigkeit, unerledigter Arbeit und Verstößen gegen die Landwirtschaft und die Umwelt, erklärte die ehemalige Umweltministerin Ewdokia Manewa in einem Interview für den BNR. Es sei ihrer Ansicht nach offensichtlich, dass es in dem betroffenen Gebiet einen illegalen Holzeinschlag gegeben habe, der das erlaubte Maß überschritten hat. Manewa äußerte die Vermutung, dass die Inspektionen von den für die Katastrophe verantwortlichen Ministerien durchgeführt werden, so dass wir nicht die ganze Wahrheit erfahren werden. Diese Ministerien seien daran interessiert, die Wahrheit zu vertuschen, so wie das auch bei den Überschwemmungen in den Dörfern Zar Kalojan, Bisser und anderen geschehen sei. „Die Wahrheit werde solange nicht ans Licht kommen, bis die Untersuchung nicht von unabhängigen Experten durchgeführt wird“, sagte Manewa und kritisierte das Kabinett, dass es zu langsam Unterstützung aus Brüssel für die Überwindung der Schäden beantragt.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

König Abdullah II. von Jordanien und Präsident Rumen Radew

Sofia ist Gastgeber des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan

Der bulgarische Präsident Rumen Radew und der jordanische König Abdullah II. sind Gastgeber eines Gipfeltreffens des Aqaba-Prozesses mit Schwerpunkt Sicherheit auf dem Balkan. Daran nehmen fast 30 Delegationen unter der Leitung von Staatschefs,..

veröffentlicht am 05.04.25 um 09:15

Wetteraussichten für Samstag, den 5. April

Am Samstag sind keine Wetteränderungen in Sicht. Es bleibt wechselhaft bewölkt, vielerorts wird es regnen und es weht ein mäßiger West-Nordwest-Wind. Die Höchsttemperaturen erreichen 14 bis 19°C, in Sofia 15°C. An der Schwarzmeerküste wird es..

veröffentlicht am 04.04.25 um 19:45

21 Jahre seit der Tragödie am Fluss Lim, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen

Heute ist der 21. Jahrestag seit der Tragödie am Fluss Lim an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro, bei der 12 bulgarische Kinder ums Leben kamen. Am 4. April 2004 befand sich eine Gruppe von 34 Schülern und 16 Erwachsenen aus Swischtow..

veröffentlicht am 04.04.25 um 17:55