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Vor der 20. Ausgabe von Sofia Filmfest

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„Der Staatsanwalt, der Verteidiger, der Vater und sein Sohn“ von Igkila Trifonowa wird den Start der 20. Ausgabe des Sofia Filmfestes geben.

Obwohl bis zum Sofia Filmfest noch etwas mehr als ein Monat Zeit ist, fiebern ihm die Freunde der neuen siebten Kunst seit langem entgegen, denn es wird die 20. Ausgabe sein. Die Organisatoren haben sich für das Jubiläum so einiges einfallen lassen. Allein die Zahl der Streifen beeindruckt: über 150 Spiel- und Dokumentarfilme und über 50 Kurzfilme.

Am internationalen Wettbewerbsprogramm werden sich 13 Filme beteiligen. Der Preis selbst nennt sich „Kinostadt Sofia“ und unter den Prätendenten sind zwei bulgarische Streifen: „Durst“ des Regisseurin Swetla Zozorkowa und „Schnee“ des Regisseurs Wenzislaw Wassilew. Auch diesmal wird eine Weltprämiere erwartet: „If and When“ des israelischen Regisseurs Eran B.Y.

Die bulgarischen Kurzfilme werden fast 100 an der Zahl sein, die um den Jameson-Publikumspreis kämpfen werden. Das Sofia Filmfest hat in den Jahren sehr viele junge Filmemacher ermutigt und gefördert. Die Jameson Brand Managerin Elena Ilieva teilte uns folgendes mit:

Jameson und das Sofia Filmfest arbeiten seit 13 Jahren eng zusammen, in denen wir über 1.000 Filme für einen Jameson gesammelt haben“, erzählt Elena Ilieva. „Die Erfolge unserer Filmemacher sind eine Tatsache. In diesem Jahr wird sich Swetla Zozorkowa, die 2004 zu unseren Siegerinnen gehörte, an dem internationalen Ausscheid beteiligen. Den Filmschöpfern ist unser Preis ein Ansporn, auch um andere Filmpreise zu kämpfen.“

Das Sofia Filmfest wird in diesem Jahr getreu der Traditionen mit einem bulgarischen Film eröffnet werden. Die Wahl fiel diesmal auf „Der Staatsanwalt, der Verteidiger, der Vater und sein Sohn“ von Iglika Trifonowa.

Der Film wurde nach einer wahren Begebenheit gedreht“, erzählte uns die Regisseurin. „Er steht mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Verbindung, ist aber kein juristischer, sondern ein psychologischer und existenzieller Film. Für mich war es wichtig, einen Film zu drehen, der das Geschehen in unserem Nachbarland widerspiegelt. Einerseits fällt es uns als Außenstehende leichter, darüber zu erzählen und andererseits sollte uns die ethnische Lage dort als Lehre dienen. Daher habe ich mir erlaubt, einen Film über die jüngste Geschichte eines anderen Landes zu drehen.

Die Filmfreunde werden eine Reihe weiterer ungewöhnlicher Spiel- und Dokumentarfilme sehen können. Laut den Filmkritikern befände sich die heimische Filmkunst in einem Aufschwung – das Sofia Filmfest werde es beweisen.

Übersetzung: Wladimir Wladimirow



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