Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Finanzminister entzieht seine Unterstützung für Staatshaushalt 2023

Foto: BGNES

Nach einer über elf Stunden andauernden Sitzung des Haushaltsausschusses erklärte der Finanzminister Assen Wassilew, dass er den Haushalt 2023 nicht mehr unterstütze. Grund seien die stark gestiegenen Kosten für Gehälter und sonstige Zahlungen sowie die drastisch gekürzten Maßnahmen zur Einkommenssteigerung. Die von den Parteien eingebrachten Änderungsanträge wurden in der zweiten und somit letzten Lesung vom Haushalts- und Finanzausschuss des Parlaments angenommen. Ob sie bleiben, hängt vom Parlament ab. Der Vorsitzende der Haushaltskommission Jordan Zonew von der DPS sagte, er sei kein Optimist. Abgeordnete aller Parteien hatten 212 Seiten mit 84 Ideen zur Ergänzung des Projektbudgets eingereicht, was zu einem Haushaltsdefizit von drei bis 30 % führte. Vorschläge, die MwSt für eine Reihe von Sektoren wieder auf 20 % zu erhöhen, wurden mit dem Argument abgelehnt, dass die Steuern nicht zur Mitte des Geschäftsjahres erhöht werden können.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Sofia feiert 146 Jahre als Hauptstadt Bulgariens

Sofia feiert heute 146 Jahre seit seiner Ernennung zur Hauptstadt Bulgariens. Auf Vorschlag des Historikers, Wissenschaftlers und Staatsmannes Prof. Marin Drinow wählte die verfassunggebende Volksversammlung in der alten Hauptstadt Weliko..

veröffentlicht am 03.04.25 um 13:40

Heizölverschmutzung an der Küste von Warna ist beseitigt

Die Heizölverschmutzung zwischen der zweiten und dritten Buna in Warna ist beseitigt, im Meerwasser befinden sich keine Ölprodukte mehr.  Das belegen die Ergebnisse einer Inspektion der im Auftrag des Regionalgouverneurs eingesetzten..

veröffentlicht am 03.04.25 um 11:36

50-prozentige Erhöhung der Gehälter in psychiatrischen Kliniken ab 1. Mai

Die Gehälter der Beschäftigten in staatlichen psychiatrischen Kliniken sollen ab dem 1. Mai dieses Jahres um 50 Prozent erhöht werden. Das hat der parlamentarische Ausschuss für Gesundheit beschlossen. Die Abgeordneten beauftragten den..

veröffentlicht am 03.04.25 um 10:12