Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarien wird versuchen, Reaktor von KKW "Belene" an die Ukraine zu verkaufen

| aktualisiert am 05.07.23 um 18:10
Foto: beleneproject.bg

Wir haben einen Vorschlag unterbreitet, die russische Nuklearausrüstung aus dem KKW "Belene" an die Ukraine zu verkaufen. Das postete Iwajlo Mirtschew, Abgeordneter der Koalition „Demokratisches Bulgarien“, auf Facebook. 

Eine ausdrückliche Bedingung dafür sei, dass der Preis nicht unter dem Anschaffungspreis von 600 Millionen Euro liegt, so Mirtschew.

Radoslaw Ribarski, Mitglied des Energieausschusses, bestätigte die Nachricht gegenüber dem BNR.

„Eine diesbezügliche Entscheidung wird Bulgarien in die Lage versetzen, die Anhäufung von Verlusten für die Bewachung und Konservierung der Anlagen zu stoppen und die Kosten des Schiedsverfahrens mit „Rosatom“ zu erstatten“, so Ribarski.

Der GERB-Abgeordnete Deljan Dobrew erklärte auf Facebook, dass das Parlament den Energieminister Rumen Radew angewiesen habe, mit Kiew zu verhandeln. Radew hat den konservierten Reaktor bereits inspiziert und festgestellt, dass er in einem einwandfreien Zustand ist.

Im Parlament sprachen sich die Parteien „Wasraschdane“ und BSP gegen den eventuellen Deal aus.

Der parlamentarische Energieausschuss beauftragte den Minister für Energiewesen, die Verhandlungen für den Verkauf der Anlagen für das KKW Belene zu führen.




Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Mauterhöhung wird bulgarischen Spediteuren ernsthaft zusetzen

Die Mauterhöhung wird die internationalen Spediteure und alle, die in diesem Bereich in unserem Land tätig sind, ernsthaft treffen. Trotz des Treffens zwischen den Vertretern der Spediteure und dem Minister für regionale Entwicklung Iwan..

veröffentlicht am 04.04.25 um 11:36

Über 7.000 Drittstaatsangehörige suchen Arbeit in Bulgarien

Mehr als 7.000 Anträge auf Zugang zum bulgarischen Arbeitsmarkt von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern sind von Jahresanfang bis zum 10. März bei der Arbeitsagentur eingegangen. Das geht aus einer schriftlichen Antwort von Sozialminister Borislaw Guzanow..

veröffentlicht am 31.03.25 um 11:19

Österreich ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Bulgariens

Bei einem Treffen zwischen dem Minister für Wirtschaft und Industrie Petar Dilow und der österreichischen Botschafterin in Bulgarien, Mag. Andrea Ikić-Böhm, wurde bekannt gegeben, dass Österreich zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern Bulgariens zählt..

veröffentlicht am 18.03.25 um 08:10