Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Keine Eskalation nach US-russischem Zwischenfall über dem Schwarzen Meer erwartet

Снимката е илюстративна
Foto: EPA/BGNES, Archiv

Russische Su-27-Kampfjets haben eine US-Drohne zum Absturz ins Schwarze Meer gezwungen. Das Weiße Haus und das Pentagon haben den Vorfall verurteilt. Das russische Militärministerium erklärte, seine Kampfjets seien nicht mit der US-Drohne in Berührung gekommen. 

Nach Angaben Washingtons befand sich die Drohne im internationalen Luftraum, als sie am Morgen des 14. März von zwei Su-27-Kampfjets abgefangen wurde. Nach einer Reihe von Kerosinabwürfen durch die russischen Flugzeuge wurde der Propeller der Drohne getroffen und sie wurde versenkt. Nach Angaben von TASS war die Ursache für den Absturz der Drohne ein abruptes Manöver.

Moskau betrachte den Vorfall über dem Schwarzen Meer als Provokation, sagte der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, nachdem er ins Außenministerium bestellt wurde, um eine Erklärung abzugeben. Die amerikanische Seite habe gegen das „unprofessionelle Vorgehen“ der russischen Seite protestiert, sagte Antonow. Er betonte, Moskau sei nicht an einer Konfrontation, sondern an pragmatischen Beziehungen zu Washington interessiert, berichtete Reuters.

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton wird am 15. März die bulgarischen Militärfabriken in Sopot besuchen. Dort wird er mit Vertretern der bulgarischen Rüstungsindustrie zusammentreffen und Gespräche mit dem amtierenden Verteidigungsminister Dimitar Stojanow und der stellvertretenden Ministerin für Wirtschaft und Industrie Irina Schtonowa führen. Der Besuch Bretons ist Teil der EU-Initiative zur dringenden Erhöhung der Munitionsproduktion für die Ukraine.

In der Zwischenzeit hat der EU-Rat beschlossen, die Mittel der Europäischen Friedensfazilität auf 7,979 Milliarden Euro aufzustocken, um die zusätzlichen Kosten für die Waffenlieferungen an die Ukraine zu decken.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow sagte, dass am 15. März ein neues Treffen im Rahmen des Ramstein-Formats stattfinden wird, bei dem Waffenlieferungen an die Ukraine koordiniert und die Bereitstellung von Schiffen erörtert werden soll, berichtete DPA.




Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

König Abdullah II. von Jordanien zu offizieller Visite in Bulgarien

Mit einer offiziellen Zeremonie auf dem „Alexander-Newski-Platz“ in Sofia wurde König Abdullah II. von Jordanien von Präsident Rumen Radew begrüßt, der dessen Einladung er zu einem offiziellen Besuch in Bulgarien weilt, berichtete die BTA...

veröffentlicht am 03.04.25 um 16:55
Rossen Scheljaskow

Misstrauensvotum gegen die Regierung ist gescheitert

Das erste Misstrauensvotum gegen das Kabinett von Rossen Scheljaskow ist erwartungsgemäß fehlgeschlagen. 150 Abgeordnete lehnten das Misstrauensvotum ab, das von den Parlamentsfraktion der Parteien „Wasraschdane“, METSCH und „Welitschie“..

veröffentlicht am 03.04.25 um 15:16

Sofia feiert 146 Jahre als Hauptstadt Bulgariens

Sofia feiert heute 146 Jahre seit seiner Ernennung zur Hauptstadt Bulgariens. Auf Vorschlag des Historikers, Wissenschaftlers und Staatsmannes Prof. Marin Drinow wählte die verfassunggebende Volksversammlung in der alten Hauptstadt Weliko..

veröffentlicht am 03.04.25 um 13:40