Der letzte Tag der sogenannten „Lichten Woche“ nach der Auferstehung Christi wird Thomas-Sonntag genannt. An diesem Tag ehrt die orthodoxe Kirche den Apostel Thomas, bekannt als „der Zweifler“. Eine der wichtigsten überlieferten Episoden aus seinem Leben beschreibt seinen Zweifel an der Erscheinung von Jesus Christus unter seinen Jüngern nach dessen Auferstehung. „Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht“, entgegnete er ihnen laut dem Johannesevangelium. Als am achten Tag nach Seiner Auferstehung Christus erneut seinen Jüngern erschien, war Matheus dabei, an den sich Christus wandte: „Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! (…) Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Thomas wurde daraufhin einer der eifrigsten Verfechter des christlichen Glaubens.
Am Sonntag des Thomas färbten einst die Frauen in Bulgarien erneut Ostereier. Diese wurden jedoch an Freunde und Bekannte zum Frieden der Seelen der Verstorbenen verteilt.
Zusammengestellt: Diana Zankowa
Übersetzung und Redaktion: Wladimir Wladimirow
Die Marinehochschule Nikola J. Wapzarow in Warna feierte ihr 144-jähriges Bestehen. In all den Jahren folgt die Hochschule den Trends zur hochspezialisierten Ausbildung von Fachkräften in verschiedenen Berufsfeldern der Schifffahrt...
Am 6. Januar feiert die orthodoxe Kirche eines der größten christlichen Feste - das Fest der Taufe oder der Erscheinung des Herrn, bei uns im Volksmund auch Jordanstag genannt. Dies ist der Tag, an dem der Heilige Johannes der Täufer den Herrn..
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