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Borissow zu Buchkovski: Unverzeihlich, dass kein Kompromiss gefunden wurde

| aktualisiert am 10.12.20 um 18:17
Foto: BTA

"Ich habe immer geglaubt, dass am Verhandlungstisch Lösungen gefunden werden können. Die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen werden weder Bulgarien noch der Republik Nordmazedonien verzeihen, dass sie keinen Kompromiss gefunden haben, der eine Perspektive bietet." Das erklärte Premierminister Bojko Borissow bei seinem Treffen mit dem Sonderbeauftragten der Regierung Nordmazedoniens für Bulgarien Vlado Buckovski.
Für das gegenseitige Vertrauen sei die strikte und irreversible Erfüllung aller im Vertrag über Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit von 2017 festgeschriebenen Verpflichtungen notwendig. Bulgarien habe alle Anstrengungen unternommen, damit die westlichen Balkanländer der EU und NATO beitreten können. Deshalb wurde dieses Thema während der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft an die erste Stelle gesetzt, schrieb Borissow im Facebook.

Später hat sich Vuckovski auch mit Präsident Rumen Radew getroffen. Das bulgarische Staatsoberhaupt sagte, dass die europäische Integration keinen Druck durch dritte Länder erfordert, sondern echte Ergebnisse im bilateralen Dialog mit Bulgarien. Falls man in Nordmazedonien auf Hassreden gegen Bulgarien verzichtet und den Inhalt der Geschichtsbücher ändert, wäre dies ein realer Beitrag zur Entwicklung gutnachbarschaftlicher Beziehungen, so der bulgarische Präsident Radew.




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