Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Historischer Park bei Warna, ein Ort, in dem die Geschichte auflebt

Foto: ipark.bg

Jeder hat schon mal davon geträumt, die Geschichte zu verändern, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte. Die Zeitreise ist ein Sujet vieler Träume, die lange in Erinnerung bleiben. Der Historische Park, über den wir berichten, ist genau wie ein Traum, wie eine Zeitreise. Der 50 ha große Historische Park, in Geschichtsepochen unterteilt, befindet sich 33 km von Warna in der Nähe des Dorfs Neofit Rilski.

Im Historischen Park haben wir die Jungsteinzeit und die Kupfersteinzeit, die Epochen des Römischen Reichs, des Ersten und des Zweiten Bulgarenreichs dargestellt und dort erst einmal aufgehört, weil es sehr viele Orte gibt, in denen die Geschichte der Bulgarischen Wiedergeburt gesehen werden kann. Wir wollen nichts wiederholen, sondern etwas zeigen, was verloren gegangen ist“, erklärt Georgi Detelinow von der Parkleitung und fügt hinzu, dass die Parkbesucher außer einen Spaziergang machen auch zu Mitwirkenden im „historischen Geschehen“ werden können. Sie können für die Zeit typische Kleidungsstücke anziehen, verschiedene Handwerke erlernen, authentisches Speisen probieren, die nach alten Rezepten zubereitet wurden, Pferde reiten, mit Bogen schießen und an der "Eroberung" von Festungen teilnehmen. Zu den Attraktionen gehört auch eine Ballonfahrt über den Park mit der Möglichkeit, gefilmt zu werden.

Es werden Touristen aus Europa, den USA, Japan, Südkorea und vielen anderen Staaten erwartet, teilt Georgi Detelinow weiter mit.

Alle Anlagen im Park sind aus natürlichen Materialien wie Stein, Holz und Marmor gefertigt. 50 Millionen Euro aus Krediten und EU-Geldern wurden bisher investiert. Seit dem Beginn des Projekts vor 8 Jahren bis jetzt sind 4000 Personen mit dem Aufbau beschäftigt.  2022 soll der Park endgültig fertiggestellt werden. Bis dahin soll jedes Jahr ein neuer Abschnitt eröffnet werden. 


„Am 22. Juni steht die Eröffnung der Parkabschnitte bevor, die der Jungsteinzeit, der Kupfersteinzeit und der Zeit der Thraker gewidmet sind“, erzählt Georgi Detelinow. „Es wurden ein Palast der Thraker nachgebaut, einTempel der Muttergöttin, zwei thrakische Kuppelgräber, ein slawisches und ein protobulgarisches Dorf mit typischen Wohneinheiten. Die Besucher können entlang der künstlichen Seen spazieren gehen und typische Gerichte vergangener Epochen probieren. Geplant sind Nachstellungen von Ritualen und historischen Ereignissen und das alles dank der guten Zusammenarbeit von Investoren und namhaften Historikern und Archäologen.“

Bis zum 21. Juni hat jeder die Möglichkeit, eine goldene individuelle oder Familieneintrittskarte für den Historischen Park zu bekommen, die Anrecht auf große Ermäßigungen gibt, teilte Georgi Detelinow mit. Weitere Informationen gibt es auf http://ipark.bg/

Übersetzung: Georgetta Janewa

Fotos: ipark.bg



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Wein, Wellness, Chillen - eine unschlagbare Kombi für das Wochenende

Die Weinkultur in Bulgarien erfährt derzeit einen Aufschwung. Immer mehr Orte und Veranstaltungen ziehen die wachsende Zahl von Weinliebhaber an und steigern das Interesse am Weintourismus. Im Jahr 2024 ist die Nachfrage nach Weinverkostungen deutlich..

veröffentlicht am 19.01.25 um 11:05

Felsenkirchen und das größte Süßwasseraquarium – Das Museum in Russe zieht immer mehr Besucher an

Das Interesse an den Ausstellungen und Veranstaltungen des Regionalen Geschichtsmuseums in Russewächst. In den vergangenen 12 Monaten wurde es von 95.966 Menschen besucht. Das sind 5.209 Besucher Menschen mehr als im Jahr 2023. Auf der..

veröffentlicht am 19.01.25 um 08:45

Der Rila-Komplex „Maljowiza“ lädt zum Nachtskifahren ein

Eingefleischte Skifahrer können jetzt auch in der Nacht die verschneiten Hänge des Rila-Gebirges hinunterfahren, berichtete die BTA. Das Nachtskifahren wird jeden Samstagabend von 18.00 bis 21.00 Uhr im Ferienkomplex „Maljowiza“ möglich..

veröffentlicht am 18.01.25 um 10:20