In den letzten zehn Jahren freut sich der Tag der bulgarischen Volksaufklärer wachsender Beliebtheit. Zum ersten Mal wurde der Tag der Volksaufklärer vor 105 Jahren in der südbulgarischen Stadt Plowdiw begangen, im Angedenken an die hellsten Persönlichkeiten und geistigen Väter unserer Nation. Der Tag der Volksaufklärer wurde nicht zufällig auf den 1. November gelegt. An diesem Tag gedachte die orthodoxe Kirche nach altem Kalender des Heiligen Iwan Rilski, dem Patron des bulgarischen Volkes und Staates. Der Schutzheilige, der von 876 bis 946 gelebt hat, war ein echter geistiger Führer und ist für uns ein Symbol tiefen, aufrichtigen Glaubens. Selbst die türkische Fremdherrschaft konnte der Achtung und Ehrerbietung unseres Volkes für Iwan Rilski nichts anhaben. Als dessen Nachfolger gelten alle Geistlichen, Aufklärer und Freiheitskämpfer aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 1922 hat die Regierung von Alexander Stambolijski den 1. November zum gesetzlichen Feiertag erklärt. In der Verordnung heißt es: „Der 1. November soll ständiger nationaler Feiertag werden, der im Angedenken an all jene Bulgaren begangen werden soll, die in nationaler und kultureller Sicht zu Aufstieg und Prosperität beigetragen haben.“
1945 wurde der Feiertag abgeschafft und erst 1992, nach der demokratischen Wende, wieder eingeführt. Da er zu sozialistischen Zeiten jahrzehntelang verboten war, sehen ihn die unterschiedlichen Generationen mit unterschiedlichen Augen. Bei den Senioren weckt der 1. November warme Erinnerungen an Schulfeste und an die unvergessliche Kindheit. Bulgaren, die zu sozialistischen Zeiten groß geworden sind, verbinden ihn mit den Veränderungen nach der demokratischen Wende von 1989. Die Kinder und Jugendlichen von heute, die sich gern zu Halloween verkleiden und sich Herzen zum Valentinstag schenken, sehen im Tag der Volksaufklärer einen Festtag, der uns von der restlichen Welt unterscheidet und den Worten „bulgarische geistige Werte und Kultur“ Sinn und Inhalt verleihen.
Jedes Jahr gedenken wir an bedeutende Persönlichkeiten aus der bulgarischen Wiedergeburtszeit wie Paisij Hilendarski, Sofronij von Wraza, Neofit Bosweli, Ilarion Makariopolski, Georgi Rakowski, Wassil Lewski, Christo Botew, Stefan Karadscha, Hadschi Dimitar, der Gebrüder Miladinow, Ljuben Karawelow, Dobri Tschintulow, Neofit Rilski und vieler anderer mehr, denen bewusst war, dass Bildung eine unabdingbare Voraussetzung zur Erlangung kirchlicher und nationaler Unabhängigkeit ist. Den geistigen Vätern unserer Nation, den Freiheitskämpfern und Revolutionären, die sich gegen die türkische Fremdherrschaft aufgelehnt haben, den selbstlosen Lehrern, begnadeten Schriftstellern und Künstlern Bulgariens bringen wir heute unseren tiefsten Dank und unsere Ehrerbietung dar.
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